

Das Spielen ist ein elementarer Grundstein für die Entwicklung des Kindes.
Für die Förderung der Phantasie und Kreativität bieten wir einfache und naturbelassene Spielmaterialien an.
Die Kraftquelle, mit der das Kind am Leben lernt, ist seine unermüdliche Nachahmungsfähigkeit. Es braucht dazu authentische Vorbilder, gelebte und wahrnehmbare Wertvorstellungen. Sinnvolle Regeln und Rituale, wie unser regelmäßiger Tagesablauf mit Reigen, den Mahlzeiten, Geschichten lesen und dem Spielen im Freien, geben dem Kind Orientierung und Halt. Das setzt sich fort in wöchentlich wiederkehrenden Aktivitäten wie der Eurythmie, dem Aquarellmalen und dem Backen. Durch den Jahreszeitenrhythmus begleiten uns christliche und jahreszeitliche Feste.
In unserer Waldgruppe erleben die Kinder den Kindergartentag inmitten der Natur. Im Wechsel der Jahreszeiten entdecken sie den Wald, das Seeufer und die Wiesen als lebendigen Raum für Bewegung, Kreativität und Abenteuer. In der pädagogischen Arbeit, verbinden wir die waldorfpädagogischen Elemente mit denen der Naturpädagogik.
Hierbei werden 15 Kinder von zwei Pädagog:innen begleitet, die ihnen durch eine enge Begleitung Geborgenheit und Sicherheit gewähren.
Die Schutzhütte am „Faulen See“ ist unsere Basis, in der wir im Sommer zum Mittagessen ankommen mit anschließender Ruhezeit oder in der kühleren Zeit bereits zum Frühstück, wo ein wärmendes Feuer uns jenes gemütlich verspeisen lässt.
Jede Jahreszeit verzaubert und entwickelt sich gemeinsam mit uns. Unsere Haustiere sind die Rotkehlchen, welche uns ein Lied singen, die Eichhörnchen, welche Namen wie „Springi“ und „Laufi“ bekommen oder die Krähen, die geduldig abwarten, ob das Mittagessen im Freien etwas Herabgefallenes übrig gelassen hat. Und manchmal gehen wir zum „Eisenbahnspielplatz“, wo ein umgestürzter Baum uns überall hinfahren lässt.
Die Arbeit in der Kleinkindgruppe orientiert sich am „Emmi-Pickler-Ansatz“.
Die Kinderärztin vertrat die Ansicht, die Persönlichkeit eines Kindes könne sich dann am besten entfalten, wenn es sich möglichst selbstständig entwickeln darf. In einer sicheren und stabilen Beziehung zum Kind gestaltet der Erzieher die Umgebung so, dass das Kleinkind, entsprechend seinem individuellen Entwicklungsstand, selbstständig aktiv werden kann.